Innenweltreisen zum Thema psychische Symptome (9 Sessions)

Angstzustände

- Petra Röger: „Die große und die kleine Angst“
Die 28-jährige Klientin leidet seit ca. 2 Jahren unter massiven Angstzuständen, z.B. beim Autofahren oder Einkaufen und immer dann wenn sie alleine ist. Die Angstzustände äußern sich in Herzrasen, Unruhe und Schweissausbrüchen und werden zum Zeitpunkt dieser Sitzung mit Psychopharmaka behandelt. Zu Beginn der Sitzung geht die Klientin zurück in ihrer Kindheit. Sie begegnet ihrer Oma und ihrem Onkel, die beide bereits verstorben sind und in der Kindheit der Klientin eine ganz wichtige Rolle für sie gespielt haben. Die Klientin kann sich ganz tief in ihr damaliges Grundlebensgefühl zurück versetzen und ist sehr berührt von dieser Begegnung. Im Anschluss nimmt sie Kontakt zu ihren Eltern auf und spürt dann, wie distanziert im Gegensatz dazu die Beziehung zu diesen war und wie sehr sie sich als Kind von ihnen alllein gelassen fühlte. An dieser Stelle kommt es zu einer intensiven inneren Konfrontation mit dem Ergebnis, dass beide Elternteile sie endlich in den Arm nehmen können. Nun erfolgt die Auseinandersetzung mit der Angst. Die Klientin ist in dieser Sitzung noch nicht in der Lage die Angst in ihrer ganzen Macht zu spüren und sie findet auch noch keinen inneren Zugang, um die Hintergründe aufzudecken. Dennoch gelingt ihr ein erster wichtiger Schritt, ihrer Angst klar zu machen, dass sie selbst der Herr im Haus und die Angst nur ihr Untertan ist. Nachdem diese Machtverhältnisse innerlich geklärt sind, trifft die Klientin für sich selbst die Entscheidung, sich ihrer Angst in der nächsten Zeit ohne Psychopharmaka zu stellen.

Atemnot, Verlust der Lebensfeude

- Anneliese Rönnefarth: „Atemnot, Verlust der Lebensfeude“
Die 30-jährige Klientin, früher begeisterte Krankenschwester auf einer Intensivstation kommt zur Synergetik Therapie weil sie vor 2 Jahren plötzlich ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte. Der plötzliche Verlust ihrer Lebensfreude, sowie die völlige Handlungsunfähigkeit in ihrem beruflichen Umfeld zwangen sie damals zu einer Umschulung. Die Klientin beschreibt, plötzlich konnte ich nicht einmal mehr einen Schalter an einem Gerät drücken. Wenn ich mich dazu zwingen wollte, bekam ich Atemprobleme. Es gab weder beruflich noch privat erkennbare Konflikte, die der Auslöser für dieses Verhalten hätten sein können. In der Einzelsitzung öffnet die Klientin ein Türe mit der Aufschrift „Licht“ und landet auf der Intensivstation des Krankenhauses wo sie bis vor 2 Jahren gearbeitet hatte. Plötzlich steht sie vor dem Krankenzimmer eines Patienten und erlebt noch einmal, wie dieser Herr hinter der Tür an einem Asthmaanfall erstickt. Sie selbst steht hilflos davor und kann nichts tun, obwohl sie spürt, dass er sie bei seinem Tod gerne dabei gehabt hätte. Die Klientin beginnt nun, in ihrer Innenwelt neu zu handeln. Sie betritt das Krankenzimmer und entfernt das Leichentuch, um mit dem Patienten in Kontakt treten zu können. Sofort spürt sie, wie sehr sie sich mit ihm verbunden fühlt. Sie spricht ihn an, woraufhin sie entsetzt feststellt, dass er wieder lebendig wird und auch mit ihr jetzt in Kontakt geht: „Er sagt, ich sei immer so nett zu ihm gewesen und dass er mich braucht. Das macht mir Angst und ich bekomme ganz schwer Luft, wie manchmal, wenn ich was tun will und dann kann ich nichts tun. Und dann ist alles wie tot und nichts mehr macht Freude. Und jetzt bekommt er mehr Luft und ich immer weniger. Er nimmt mir meine Luft!“ Die Klientin beginnt sich in ihrer Innenwelt ganz heftig zu wehren, sie sagt ihm, dass er tot ist, sie aber noch lebt und auch leben will und dass sie Luft zum Atmen braucht. Endlich ist der frühere Patient der Klientin bereit, ins Licht zu gehen. Sie kann ihn loslassen und bekommt von ihm zum Abschied als Geschenk eine Lunge überreicht. Die Klientin bemerkt am Ende der Sitzung, „da ist jetzt soviel Luft, dass ich abheben kann“: Nach einem halben Jahr bestätigt die Klientin die Erfahrung aus der Sitzung: Ihre Welt ist wieder so lebensfroh wie vorher und sie fühlt sich völlig frei.

Ängste und Selbstzweifel

- Heike Sansoni: „Der Hund“
Die Klientin ist 36 Jahre alt und von Beruf Malerin und Modedesignerin. Obwohl in ihrem äußeren Leben Farben eine große Rolle spielen, ist in ihrer Innenwelt zunächst einmal alles nur dunkel. Die Dunkelheit ist mit Verzweiflung gekoppelt und diese ist der jungen Frau äußerst vertraut. Die Therapeutin gibt die Anweisung,, die Verzweiflung in ein Bild umzuwandeln und sofort taucht ein schwarzer Hund auf. Aber auch hier führt die Spur ertsmal nicht weiter, da sich immer wieder die Dunkelheit durchsetzt. Als die Klientin durch diese ständige Dunkelheit mit ihrem mangelnden Selbstwertgefühl und mit ihren Selbstzweifeln in Kontakt kommt, zeigt sich jedoch plötzlich ein weiteres Bild - die Doppelgängerin der Klientin, die bei der Scheidung der Eltern entstanden ist. Diese Doppelgängerin ist für die Selbstzweifel und die Verzweiflung verantwortlich, scheint aber in keinem direkten Kontakt zur Klientin zu stehen, d.h. sie taucht immer unerwartet auf und agiert dann autonom. Als die Klientin dies nun sehr deutlich wahrnehmen kann, spürt sie wieder dieses hin-und hergerissen werden von den beiden Elternteilen, die Traurigkeit und das Gefühl von fehlender Zugehörigkeit. Am tiefsten Punkt der Verzweiflung und des nicht Wissens - wo gehöre ich hin? - tauchen plötzlich ganz viele Farben auf. An dieser Stelle gewinnt man den Eindruck, dass die junge Frau den Beruf der Malerin gewählt hat, um mit ihrer inneren Dunkelheit und Einsamkeit besser umgehen zu können. Sie selbst beschreibt es so: „Die Farben stehen für die Freude in all diesem ganzen Chaos“. Die vorwiegende Farbe ist gelb und nun gibt die Therapeutin die Anweisung, diese Farbe aus dem Kosmos über ihr Scheitelchakra einfließen zu lassen - zuerst in sich selbst und dann zu der Doppelgängerin. Farbe ist Schwingung von einer bestimmten Frequenz. Da auch die Innenweltbilder bestimmte Frequenzen darstellen, entsteht über das Einlaufen-lassen von Farbe eine Wechselwirkung zwischen den Bildern, der Struktur und der Farbe. Das Ergebnis ist, dass die Klientin plötzlich Hand in Hand mit ihrer Doppelgängerin geht, d.h. sie angenommen und integriert hat. Nun taucht auch wieder der Hund auf, der für Aggression steht und ebenso Aufmerksamkeit von der Klientin einfordert. Zu dritt gehen sie jetzt in die Situation der Scheidung und die Klientin nimmt wahr, dass es für sie essentiell ist, von ihren Eltern in ihrer Verzweiflung, ihrem Zerrisensein, ihrer Wut und ihren Selbstzweifeln angenommen zu werden. Durch eine intensive Konfrontation werden die inneren Eltern dahingehend verändert, dass sie die Gefühle der Klientin nun nicht mehr bagatellisieren, sondern ihnen Aufmerksamkeit schenken und sie annehmen - nur dadurch können sie sich mit der Zeit auflösen. Ein Lernschritt der inneren Eltern, den die Klientin dadurch auch zugleich mit sich selbst vollzogen hat.

Existenzangst, Zeitprobleme

- Wolfgang Berg: „Zeitproblem“
Der Klient ist vor kurzem eine neue Beziehung eingegangen, und kommt nun mit seiner Zeitplanung nicht mehr zurecht, da seine Freundin mehr Zeit mit ihm verbringen möchte, als er zur Verfügung hat. In dieser Sitzung nimmt er als erstes seine tiefe Liebe zu dieser Frau wahr, und wie heilsam das Zusammensein mit ihr ist. Zugleich kommt er aber mit seinen tief sitzenden Existenzängsten in Kontakt, die ihn innerlich ständig dazu antreiben, immer noch mehr zu arbeiten. Da es sich um eine Probesitzung handelt, unterstützt der Therapeut den Klienten in erster Linie darin, wichtige Zusammenhänge wahrzunehmen und starke Emotionen abfließen zu lassen. Eine tiefgreifende Bearbeitung der Existenzängste wird für die zweite Sitzung angesetzt.

Flugangst

- Rose Nocon: „Flugangst“
Die Klientin leidet unter Flugangst, sowie Herzrasen und Panikattacken, wenn sie einen Aufzug betritt. Da sie gerne zusammen mit ihrem Freund wieder einmal in Urlaub fliegen möchte, nachdem er jetzt schon seit drei Jahren auf ihre Angst Rücksicht genommen hatte, entscheidet sich die junge Frau zur Synergetik Therapie. Die Klientin berichtet, sie verstehe nicht, warum sie so geworden ist, früher wäre sie sehr gerne geflogen und bis zum ihrem 18. Lebensjahr wäre noch alles in Ordnung gewesen. Als Einstieg soll sich die Klientin vorstellen, wie sie eine Urlaubsreise plant, die Koffer packt, zum Flughafen fährt usw. Kaum ist sie in ihren inneren Bildern im Flieger angekommen, setzen sofort ihre allbekannten körperlichen Symptome ein, wie Druck im Bauch, Herzrasen und ein Kloß im Hals. Die Klientin zittert am ganzen Körper, als sie sich nur vorstellt, wie der Flieger zum Start ansetzt. Im weiteren Verlauf der Sitzung kommt ein sexueller Mißbrauch, den die Klientin in ihrer Kindheit erlebt hat, zutage. Nach der intensiven energetischen Bearbeitung dieses Traumas, bekommt die Klientin ein völlig neues Gefühl zu sich selbst. Am Ende der Sitzung stellt sie sich in ihren inneren Bildern wieder vor, wie sie ihre Reise im Flieger startet. Diesesmal ist es ein wunderschönes Erlebnis. Drei Tage später fährt die Klientin zum ersten Mal wieder Aufzug und weitere 6 Tage später tritt sie zusammen mit ihrem Freund die geplante Urlaubsreise an - völlig ohne Angst.

Panikattacken

- Gerlinde Lechler: „Boden“
Bei dieser Sitzung handelt es sich um eine sog. Probesitzung. Diese ist noch keine Therapie im eigentlichen Sinnne, sondern dient der Klientin, sowie der Therapeutin zur Orientierung. Die Therapeutin gewinnt einen Überblick über die Innenwelt der Klientin und deren Wahrnehmungsfähigkeit auf visueller, auditiver, kinästhetischer und anderen Ebenen, sowie über das Potential ihrer ungelösten Konflikte und das Ausmaß ihrer Abwehr. Die Klientin selbst kann die Methode kennenlernen, die Zusammenhänge und Hintergründe ihres Konfliktmaterials bewußt wahrnehmen, sowie bereits erste Veränderungen erzielen. In dieser Sitzung ist das sehr gut gelungen. Alle wesentlichen Themen der Klientin werden sichtbar, wie z.B. ihre Höhenangst, ihre Redeangst und ihre körperlichen Symptome, unter denen sie seit einger Zeit manchmal massiv leidet - Schwindel, Panikattacken, Kreislaufstörungen und Herzrasen, sowie das Gefühl, dass ihr der Boden unter den Füssen wegrutscht. Einige der Themen sind miteinander verkettet, haben ihren Beginn in der Kindheit und wurden durch Auslöser in der jüngeren Vergangenheit verstärkt. Alle wichtigen Stationen dieser inneren Prozesse werden aufgedeckt und in kleineren Etappen bereits bearbeitet. Nach dieser Probesitzung wird eine Vereinbarung getroffen für weitere Sitzungen, um tiefer in das Konfliktmaterial einzusteigen.

- Siglinde Lixenfeld: „Die zwei Seiten der Medaille“
Die Klientin muss in der nächsten Zeit eine wichtige berufliche Entscheidung treffen, die ihr sehr schwer fällt. Bereits als sie um die Entscheidung gebeten wurde, traten massive Angstgefühle auf. Die Panik fühlt sich an wie Fetzen im Kopf, nicht mehr klar denken können und zugleich das Gefühl, ganz tief nach unten zu sinken. In dieser Sitzung findet und bearbeitet die junge Frau mehrere Schlüsselsituationen aus ihrem Leben, die mit dieser Panik verknüpft sind, aber immer bleibt das Gefühl, da hängt noch mehr daran, da muss noch etwas Tieferes sein. Erst gegen Ende der Sitzung, als die Klientin sich gerade ganz intensiv in diesem Panikgefühl befindet, taucht plötzlich ihre Mutter in den inneren Bildern auf und die Klientin erkennt mit Entsetzen, dass diese sie nicht annehmen kann. Es folgt eine intensive Prozessarbeit, die als Endergebnis eine tiefe Entspannung bei der Klientin herbeiführt, verbunden mit dem inneren Bild, endlich von der Mutter in den Arm genommen zu werden. Eine tiefes inneres Gefühl von „Angenommen-sein“ macht sich nun in der Klientin breit und diese Grundgefühl scheint eine wichtige Voraussetzung zu sein, um dem Leben mit all seinen Entscheidungen selbstbewusst gegenübertreten zu können.

Prüfungsangst

- Gaby Oberbauer: „Das innere Feuer“
Die Klientin ist bei ihrer Heilpraktikerprüfung durchgefallen und möchte dieses Thema bearbeiten, um das nächste Mal gestärkt in die Situation gehen zu können. In der Sitzung geht sie noch einmal in das traumatische Erlebnis und nimmt wahr, dass sie aufgrund ihres geringen Selbstwertgefühles und der starken inneren Unsicherheit all ihre Gefühle abgeschnitten und sich allein mit ihrem Verstand der Prüfungssituation gestellt hat. Genauso haben auch die beiden Prüfer reagiert - mit rein rationalen Bewertungen und Beurteilungen, was die Verunsicherung der Klientin natürlich noch mehr verstärkt hatte. Die Klientin bearbeitet ihre innere Sicherheit und trainiert in einer Zukunftsvision für die nächste Heilpraktikerprüfung. Sie verbrennt in ihren inneren Bildern ihre massiven Gedankenmuster von Selbstzweifel und Unsicherheit, sowie sinnbildlich auch ihre beiden letzten Prüfer. Daraufhin ist sie in der Lage, nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit ihrem Herzen in die Prüfungssituation zu gehen.

Vergesslichkeit

- Ute Oßwald: „Uralte, vergessene Liebe“
Der Klient leidet unter starker Vergesslichhkeit und möchte die Hintergründe dafür in dieser Sitzung herausfinden und bearbeiten. Auf langen verschlungenen Wegen in seiner Innenwelt wird immer wieder deutlich, dass es ihm schwerfällt, sich umzudrehen und nach hinten zu sehen. Auffällig ist auch, dass er sich auf nichts Konkretes einlassen kann, sondern immer wieder abschweift und keinen direkten Bezug zu einem Bild herstellen kann oder will. Erst gegen Ende der Sitzung begegnet er in seiner Innenwelt einer schönen jungen Frau, die ihm zeigt, dass er vor langer Zeit seine Liebe zu vergessen begann. Es gelingt ihm, in dieser Sitzung, die Liebe jetzt wieder finden und in sich zu fühlen. Im Abschlußbild weint der Klient tief berührt und verweilt mit dieser Frau an einem wunderschönen Ort.

 

 


Synergetik Institut

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Zuletzt aktualisiert am: 06-Mai-2017 21:04
made by Bernd Joschko