6. Sitzung: der Raum meiner Abgrenzung – oder der Isolationsraum
Sie steigt über eine Treppe ein, die mit einem Plastikmantel umgeben ist und steht schließlich vor einer Kühlschranktür, es ist ihr erst einmal unheimlich, was sie dort erwartet. K „....Und ich sehe erst mal nichts darin. Das sieht ganz grau aus. Ganz trist und grau. Wie so ein kahl gemauerter Keller, in Nebel eingehüllt. Ich geh da rein. In der Ecke sitzt eine ganz alte Frau. Die ist so......ich frag sie, was ist das hier, was soll das hier, was ist das für ein Raum? Sie sagt, das ist der Raum meiner Abgrenzung. Der Raum wo ich mich zurückziehe. Wo ich mich isoliere. Es ist mein Isolationsraum. Die sieht ganz schrecklich aus, die sieht voll wahnwitzig aus. Als würde sie sich darüber freuen“. Die Frau sagt ihr, daß sie das verrückte Kind sei, weil sie sich isoliere. K: „Das ist ganz furchtbar. Das ist so......ich merk irgendwie daß sie recht hat, sie sagt die Wahrheit. Wieso mach ich das, wieso geh ich in diesen Raum? Sie sagt ich geh da rein um mir weh zu tun. Um mich bewußtlos zu machen. Warum will ich mich bewußtlos machen? Sie sagt, weil ich meine Probleme nicht sehen will, weil ich dadurch meine Probleme nicht sehe. Was sind das für Probleme? Sie sagt, daß ich Dinge tue, die ich eigentlich nicht tun will“. T: „Ist das so was, wie du halst dir zuviel auf?“ K: „Dinge, die mich unfrei machen“. Die Dinge, die sie unfrei machen, läßt sich die K. zeigen und befindet sich in der Lehre in einer Bank. Sie fühlt sich wie eine Marionette und spürt die Enge, wie einen Reifen in ihrem Magen. Dann befindet sie sich als etwa Fünfjährige zu Hause, den Launen ihres Vaters ausgeliefert. Wieder spürt sie den Kloß im Hals. K: „......Ich weiß noch nicht mal was da vorgefallen ist, ist weiß gar nicht was da abgeht. Weiß gar nicht was ich gemacht hab, in welch einen Strudel ich da reingeraten bin, den ich gar nicht nachvollziehen kann. Das ist voll die bedrohliche Situation, die ich gar nicht einschätzen kann. Ich habe überhaupt nichts gemacht“. T: „Sag's mal dem Papa“. K: (K. schluchzt und weint) „Ich hab gar nichts gemacht, was soll denn das?“ T: „Laß es raus“ (Klientin weint). Die Mutter versucht die Lage zu beschwichtigen, daraufhin fühlt sich die K. nicht unterstützt.
Wieder spürt sie die Resignation, aber auch den Wunsch, sich zu befreien K:“ Einerseits fühle ich so eine Resignation. Andererseits will ich mich voll dagegen wehren daß das so ist und strampeln. Das geht doch nicht“. T: „Fühle mal was gerade stärker in dir ist“ (schauen, welcher Anteil stärker ist, um der K. aus der Patt-Situation zu helfen) K: „Das Strampeln“. T: „Laß das mal raus. Ich halte dir mal die Beine fest“.. (um das Erleben zu unterstützen) K: (Klientin strampelt)....“Ich will nicht resignieren wie du, ich will das nicht“ T: „Was ist da jetzt?“ K: „Ich könnt die gerade schlagen. (Klientin schlägt mit den Fäusten). Hör auf mir zu sagen ich soll resignieren, nur weil du resignierst. Hör damit auf. Ich will das machen was ich will und nicht das was du denkst was ich machen soll und was gut ist, damit du kein Clinch mit dem Papa hast“: T: „Wie reagiert sie?“ K: „Die probiert mich festzuhalten und sagt aber es ist doch besser, weil so machst du das alles noch schlimmer“ T: „Wie ist das, wenn sie dich festhalten? (Therapeutin hält die Arme der Klientin fest, um das Erleben zu verstärken) K: „Geh weg!“ T: „Hol mal die große H. dazu. Was ist da jetzt?“ K: „Die geht zwischen die“ (anfeuernde Musik wird unterstützend eingespielt).......T: „Ja. Schau mal nach jetzt“. K: „Die hält die Mama fest. Und sagt: komm doch zur Besinnung. Laß die H. los. Und die sagt: das hat überhaupt nichts mit der kleinen H. zu tun. Das ist dein Ding zwischen dem Papa und dir. Oktroyier ihr da nicht auf, was du machen würdest. Meine Mutter sagt: „Was ich? Ich? Ich hab doch überhaupt kein Ding mit dem Papa am laufen!“ (Hier zeigt sich wieder die Projektionsebene, daß die Mutter sich ihrer Verantwortung entzieht). Da die K. nicht weiterkommt, interveniert die T: „ Willst du das so stehen lassen, für die Kleine, daß die Mutter einfach nicht hinguckt? K: „Nee“. T: „Guck mal wie du ihr helfen kannst, jetzt“. K: „So, guck dir die Kleine an. Wenn sie was zum Papa sagt, was sie nicht in Ordnung findet, dann ist das was zwischen dem Papa und der H. und laß die das machen. Hör auf die Probleme, die es da gibt, immer unter den Teppich kehren zu wollen. Irgendwann explodiert sonst der Teppich“. T: „Fühle mal den Teppich“. K: „Der wabert so. Es ist ein ziemlich dünner Teppich und das fühlt sich an als wäre da unten drunter so ein Wasserbett oder so Plastik, was da hoch wabert. Das ist ganz dick..... Den ziehen wir jetzt einfach mal weg. Ich schlage den jetzt mal weg. Da ist ganz viel Plastik, ganz viel Plastiktüten und Tiere krabbeln da drunter rum. Und ich frage die Mama: “Willst du das noch weiter hier züchten? Sie ist erschrocken. Sie sagt, oje, nee, oje, nee. Und die große H. sagt, wenn du das nicht weiterzüchten willst, dann hilf der kleinen H., und agiere nicht gegen sie und verbiete ihr nicht den Mund. Und sag ihr nicht was sie zu sagen hat. T: „Bleibe in Kontakt mit ihr. Was macht sie jetzt?“ K: „Sie sagt immer noch oje oje und geht zum Papa. Und sagt H. (Vater der Klientin), guck doch mal, guck doch mal, da muß was geschehen. Und der guckt auch ganz entsetzt auf diesen wabernden Plastikkrams mit den Tieren und sagt, ja, da müssen wir was tun. Die Frage der T., wo der Teppich entstanden ist, führt die K. in den Ort, wo die Eltern ein Wochenendhaus hatten, in das die K. als Kind nie hinwollte. Sie sieht sich nun dort als 6 oder 7-jähriges Kind. Sie sieht sich immer am arbeiten und der Vater schreit sie an. K: „Ich spüre so eine Trauer, daß ich alles falsch gemacht habe, und so eine Ohnmacht, daß ich da gar nicht sein will. Ich will mit meinen Freundinnen in F. sein und mit denen spielen und muß in dieser doofe Hütte sein“. T: „Spüre mal diese Ohnmacht, was es mit dir macht?“ K: „Es schnürt mir auch wieder so einen Ring um den Magen. Ganz hart“. Auf Nachfrage, nimmt sie die Erwachsene mit ins Bild. K: „Die große H. knallt dem Papa eine. Und sagt: Hör auf mit diesen Ungerechtigkeiten. Die wollte dir doch nur helfen. Jetzt schreist du sie auch noch an, wenn sie was falsch macht. Woher soll sie denn wissen, wie sie diesen Eimer da rausbekommt, wenn du ihr das noch nicht mal gezeigt hast, mit deiner ewigen Ungeduld.......Der ist ganz wütend, daß ich ihm eine geknallt habe und nimmt mich an den Handgelenken und knallt mir auch eine“. T: „Wie ist das für dich?“ K: „Ich find das voll empörend. Ich könnt ihm gerade wieder eine runterhauen“. T: „Wenn du willst kannst du noch mehr Maßnahmen ergreifen“ (Unterstützung der K.).
K: „Ich schüttele ihn und trete ihn gegen das Schienbein (Klientin strampelt und tritt). Hör endlich auf mit deinen ewigen Ungerechtigkeiten. Und ich knalle ihm noch mal ins Gesicht (Klientin schlägt um sich). Ich fasse ihn noch mal am T-Shirt und sage ihm er soll damit aufhören. Er sagt............Er legt mir die Hände auf die Schultern und sagt: Das bringt doch nichts, das führt doch zu nichts, laß uns reden“ T: „Glaubst du ihm?“ K: „Ja“. T: „Bleibe in Kontakt mit ihm“ (Energie halten) K: „Ich will wissen, warum du immer so ungerecht bist. Was ist das was dich so ungerecht macht? Er sagt, er spürt ganz oft, daß wir so eine Einheit sind, die Mama, die M. und ich und spürt ganz oft, daß er so ausgeschlossen ist. Und das macht ihn so wütend“. T: „Wie ist das für dich?“ K: „Ja. Das kann ich nachvollziehen, daß dich das wütend macht, aber das macht dich in erster Linie wütend auf die Mama. Das ist wieder dein Ding mit der Mama“ T (reflektierend): „Genau. Nimm mal wahr....Das ist genau das gleiche wie vorhin, mit deiner Mama. Es ist etwas zwischen den beiden und es hat nichts mit dir zu tun. Hol die beiden mal her. Willst du ihnen das noch mal direkt sagen? K: „Seid ihr bereit euch miteinander zu unterhalten und zu kommunizieren und zu gucken, was da ist zwischen euch? Ja. Sie sind beide bereit“. T: „Guck mal wie das aussehen könnte. Vielleicht haben sie ja einen Trainer, den sie sich suchen, oder sie ziehen sich an einem Ort zurück“. K: „Es sollte jemand dabei sein, so eine neutrale Person“. T: „Schau mal wer das ist, wen du kennst, oder professionelle Hilfe (schauen, welche Instanz die K. als souveräne Hilfe wahrnimmt). K: „Es sollte jemand sein, dem die beiden vertrauen. Ich dachte an diesen Pater von damals (aus einer anderen Sitzung)“. Daraufhin nimmt die K. ihre Eltern als kooperativ wahr und spürt folgende Veränderung. K: “Die sollten sich aussprechen, miteinander kommunizieren. Das wird auch die kleine H. spüren. Dann darf nämlich auch die kleine H. Sachen sagen“: T: „Das heißt, wenn die Eltern nicht sprachlos sind, wird sie es auch nicht?“ K: „Ja. Wenn die Eltern sprechen, darf auch die kleine H. was sagen. Dann ist es nicht so eine Unerhörtheit, wenn die kleine H. was sagt, was nicht zwischen den beiden ausgesprochen wurde, weil es ist was offenes“ T: „Dieses „unerhört“, das ist ein schönes Wort, wenn sie erhört werden, gegenseitig“. K: „Wenn sie sich gegenseitig erhören, dann öffnet sich die Kommunikation. Wenn die sich kein Sprechverbot geben“. T: „Spüre mal, ob die beiden mal in Klausur gehen können um sich mal auszusprechen“. K: „Ja, ich glaub die sind überreif dafür und ich glaub die sind auch bereit“. Die Eltern sind einverstanden und treffen sich mit dem Pater in einem Garten, der Ruhe und Stille ausstrahlt. Um zu testen, ob die K. die Eltern jetzt loslassen kann sagt sie: „Schau mal ob du das den beiden überlassen kannst. In dem Moment übernimmst du Verantwortung für die beiden. Schau mal ob das überhaupt notwendig ist. Vielleicht hat der Pater ja auch eine Idee. Frag mal den Pater, ob du es ihm überlassen kannst“. Die Kleine ist noch angespannt, deshalb ruft die T. die Große hinzu, die glücklich und zufrieden aussieht und keine Verantwortung übernimmt. Als die T. die Aufmerksamkeit nochmals auf das Körpergefühl der Großen richtet, löst sich die Anspannung. K: „ Ja, aber irgendwie löst sich das gerade. Das wird gerade ganz warm. Es ist wie so ein Ring, wie so eine Zwinge, die ganz langsam aufgeschraubt wird“. T: „Kannst du die Eltern alleine lassen für einen Moment?“ K: „Ich glaub ja. Der Pater gibt mir auch noch mal Zuversicht“. T: „Schau's dir mal ganz bewußt an, ob du gehen kannst. Spüre mal in deinen Bauch“. K: „Mein Bauch würde sich voll freuen, wenn ich gehe“. T: „Ist da irgendein Anteil in dir, der sich nicht freut?“ K: „Der Kopf“. T: “Was befürchtet er?“ K: „Der muß doch jetzt gucken, daß das alles gut läuft“ (Kl. kann noch nicht loslassen). T: „Wenn du willst, kannst du noch mal zum Pater gehen. Oder was brauchst du, was dich überzeugt, oder zuversichtlich macht?“ K: „Genau das, Zuversicht. Ich geh noch mal zu dem Pater. Der Pater der sagt, alles wird seine Wege gehen. Und wenn ich jetzt auch meinen Weg gehe, ist das für alle gut so. Für meine Eltern, für ihn als Pater, für meinen Magen und für mich auch. Weil dann kann ich auch so sein wie die kleine H., was ich mir so gewünscht habe: Einfach wohlgemut und unbeschwert loszugehen. Mit dem Vertrauen, daß das alles seinen Lauf nehmen wird. Weil das Gras, das wächst auch ohne mich, sagt der Pater. Ich bedanke mich bei dem Pater. Ich kann jetzt gehen. Ich guck noch mal nach meinen Eltern“. T: „Guck mal ob du denen sagen kannst "ich nehme euch an, als meine Eltern, aber das Schicksal bleibt bei euch" (überprüfen, ob K. loslassen kann).
K: „Ich nehme euch als meine Eltern an, aber das Schicksal bleibt bei euch“. T: „Wie fühlt sich dein Magen an, wenn du das sagst?“ K: „Der wird weicher. Fühlt sich leichter an“. T: „Spüre mal ob da noch was ist“. K: „Ja, da ist noch was, zwei kleine Stellen, hier“. T: „Ist das wie eine Last, die du für sie trägst?“ K: „Ja. Die Sorge, es könnte was schief laufen“. T: „Was könnte passieren?“ K: „Daß sich nichts ändert“ (hier fehlt Vertrauen, das sie in dem Pater wahrnimmt) T: „Wie reagiert der Pater darauf, wenn er das hört?“ K: „Er sagt es hat sich doch schon was verändert. Die sitzen hier. Und es wird sich noch was ändern. Sie sind gesprächsbereit, und vorher lief das Gespräch immer über die H. oder die M. (Schwester)“ T: „Guck mal ob du sie zwei jetzt mit dem Pater alleine lassen kannst“. K: „Ja. Die zwei Stellen im Magen sind auch weg“. „T: Wie fühlt sich das an?“ K: „Es fühlt sich frei an. Da ist nichts was mich einschnürt“. T: „Dann laß doch mal jetzt ein paar Stunden vergehen. Und guck noch mal nach, ob die beiden noch mit dem Pater sprechen, oder wie du die Situation vorfindest“ (Test, ob die Struktur aufweicht). K: „Die sprechen noch mit dem Pater“. T: „Dann laß noch mal ein paar Tage vergehen und geh noch mal zurück“ (Test, ob die Struktur aufweicht). K: „Der Pater ist im Garten, er läuft da rum. Meine Eltern sitzen auf einer Hollywood-Schaukel“. T: „Was machen sie da?“ K: „Die sehen so ganz entspannt aus. Grinsen mich an. Machen so ein bißchen Quatsch“. T: „Wie ist das für dich?“ K: „Schön“ (Klientin kichert) K: (T. regt direkte Ansprache an) „Es ist schön euch so zu sehen. Wie so ein Geschenk“. T: „Spüre mal deinen Körper, jetzt“ (Verbindung zur Körperebene herstellen). K: „Es ist alles viel leichter. Es fühlt sich so schön an. Ihr seht so schön aus. Es ist toll, daß das alles ohne mich geschehen ist. Ich setze mich mit zu meinen Eltern auf die Hollywood-Schaukel mit der kleinen H“; (Musik wird zum Ankern eingespielt). K: „Wir sitzen immer noch in der Hollywood-Schaukel. Meine Eltern sehen so gleichberechtigt aus“. T: „Hat dein Vater noch das Gefühl ausgeschlossen zu sein? (überprüfen, ob die Struktur sich verändert hat) K: „Nein“. T: „O.k. Schau mal ob sie bereit sind, jetzt wieder in ihr Leben zurückzukehren, mit ihrer neu gewonnenen Qualität“ (Testen, ob die Struktur wirklich gekippt ist). Im weiteren Verlauf kann die K. auch ins Wochenendhaus fahren und hat das Gefühl, daß sie dort nicht immer hingehen muß. Sie nimmt diesen Ort heller war, die Wiese ist frei und großflächiger und die Kleine kann dort gut sein. Der Ring um ihren Bauch ist weg und sie spürt auch keine harten Stellen mehr. T. fragt, ob die K. noch mal in die Bank gehen kann. Hier zeigt sich, daß die Struktur noch nicht ganz gekippt ist. Die Mutter überläßt der K. die Entscheidung, ob sie dort arbeiten will oder nicht. Der Vater verbietet es nicht direkt, würde sie dort aber gerne arbeiten sehen. Die K. holt die alte Frau und den Pater auf Anregung der T. hinzu. (Im weiteren Verlauf zeigt sich, daß das sicherheitsorientierte Verhalten der Mutter und die mangelnde Anerkennung des Vaters). K:“ Du fühlst eine Unsicherheit und du H. (Vater der Klientin) bist ein wenig zerknirscht, das kommt daher, daß du immer den Wunsch hattest zu studieren und kein Handwerker zu sein um nicht von den Leuten als Handwerker minderbemittelt angemacht zu werden. Du wünschst dir für deine Tochter was besseres. Aber das muß deine Tochter selbst entscheiden. Und die will das nicht. Gib ihr das nicht mit auf den Weg. Und du R. (Mutter), gib deiner Tochter nicht so eine Unsicherheit mit auf den Weg, die auch aus dir entspringt und nicht aus der H. Es fühlst sich gut an. Mein Magen wird schon wieder weicher, ist nicht mehr von Zwängen belastet. Ich möchte jetzt aus diesem Gebäude sein. Ich möchte jetzt da raus“. T: „Schau mal was du tun möchtest, anstatt in der Bank zu sein“ (Anerkennung und Unsicherheit werden in Folgesitzungen behandelt). K: „Ich möchte auf ein Fest gehen, zum Zirkus und möchte da was selbst mit machen. Ich möchte zu bunten Leuten“. T: „Vorher hab ich noch einen Vorschlag. Geh noch mal zu dem Anfangsbild, wo die alte Frau ist. Schau dich mal um“. K: „Aus diesem Kellerverlies ist ein Zimmer geworden. Die Wände sind nicht mehr backsteingrau. Die sind.....das ist eingerichtet wie ein Zimmer“. Die alte Frau sagt, daß dies nun ein Zimmer geworden ist, in dem sie sich Leute einladen kann. Es sei kein Isolationsraum mehr. Auf Anregung der T., sich Leute einzuladen, zögert die K. zunächst, probiert es dann doch und fühlt sich dort geborgen. Auch ihr Magen fühlt sich weich und knotenfrei an.
Die alte Frau nimmt sie in einem Schaukelstuhl war, eine nette alte Omi mit Charme und Witz. Zurück im Anfangsbild ist die Plastikhülle verschwunden, statt dessen wächst dort Efeu und sie fühlt sich frei und auch Gras wächst überall (siehe Pater).