Praxislizenz Norbert Preusch

Anhang

Die im Text verwendeten Ansprachen und Redewendungen sowie bestimmte Passagen sollen hier erläutert werden.

Th: Sage es direkt.
Durch die Ansprache des Bildes ist ein intensiver Bezug hergestellt. Somit wird auch die Zeit/Raumspange zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein relativiert. Eine Beschreibung und somit eine Abschweifung vom Geschehen wird vermieden.

Th: Und wie ist das für Dich.
Mit dieser Fragestellung verbleibt der Klient in seinen momentanen Gefühlen. Er ist gezwungen in sich hinein zu fühlen. Dabei werden oft Gefühlsregungen wahrgenommen, die sonst unbeachtet blieben.

Th: Dann lass es Dir zeigen.
Die Klientin ist aufgefordert sich mit ihrer Innenwelt zu beschäftigen. Es werden weitere Verknüpfungen der Bilder hergestellt. Wege und Lösungen können dadurch sichtbar werden.

Th: Möchtest Du jetzt noch etwas fragen oder erfahren.
Hier ist der Klient aufgefordert in sich zu hören und zu fühlen ob er alles so stehen lassen kann oder ob sich noch irgend etwas unstimmig anfühlt.

Th: Dann sage es den Beiden.
Die Klientin war mit dem Verhalten in ihren Bildern nicht einverstanden. Sie hat hier die Möglichkeit ihres Widerspruches genutzt.

Th: Es sind Deine Bilder.
Die Klientin erwartete einen Kommentar zu ihren Bildern. Konkret fragte sie ob das Einbildung ist. Oft besteht die Gefahr, dass sich der Klient von seinen derzeitigen Bildern entfernt.

Th: Und kannst Du das annehmen.
In verschiedenen Situationen versprechen Gestalten aus ihren Bildern bestimmte Dinge zu tun. Mit der Feststellung ob das auch annehmbar ist, wird die Klientin aufgefordert ihr Gefühl zu überprüfen. Sollten Unstimmigkeiten vorhanden sein, so ist noch Klärungsbedarf. Sollte jedoch zum Beispiel eine Entschuldigung angenommen werden können, so wird sich auch die Situation dauerhaft ändern können.

Th: Und schlage es einmal in den Boden.
Auch das ist möglich um etwas zu wandeln. Die Rückgabe einer Sache oder Person an die Mutter Erde ist eine Transformation, so wie das Feuer oder das Licht.
Alle diese Sätze und auch die hier nicht beschriebenen hatten die Wandlung von Bildern und Situationen zur Folge. Ob auf der ”Symbolebene” oder irgendwo tiefer - Es zählt nicht das Wo oder Wie, sondern der Klient und seine subjektive Meinung und das Gefühl sind ausschlaggebend. Er bestimmt immer. Ich leiste nur Unterstützung bei seiner größten Aufgabe. Jedes Bild das er verändern kann ist ein Schritt für den Klienten in Richtung Symtomfreiheit und Eigenbestimmung. Keines der großen Komplexe verändert sich schlagartig. Es wurde manifestiert, Bild für Bild über lange Zeit. Das bedeutet aber nicht, das sich ein oder mehrere Bilder in einer Session nicht ändern würden.

Norbert Preusch.



Synergetik Therapie Institut
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Zuletzt aktualisiert am: 18-Dez-2002 14:05
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