Praxislizenz Renate Eymann
Zusammenfassung
des Therapieverlaufs
Die 42-jährige Klientin leidet
unter Brustkrebs auf der linken Seite. Der Knoten wurde operativ entfernt, ein
weiterer OP-Termin wurde angesetzt, da der Knoten bösartig war. In diesem
Stadium entscheidet sich die Klientin zur Synergetik Therapie.
Nach Dr. Hamer handelt es sich hierbei
um einen Mutter-Kind-Konflikt, was sich im Therapieverlauf deutlich bestätigt.
Die Klientin ist ein uneheliches Kind und wurde von ihrer Mutter nicht angenommen,
sondern zur Großmutter abgeschoben. Das Grundgefühl in der Kindheit
war geprägt davon, sich als Schandfleck zu fühlen, als lästig,
ungeliebt und unendlich einsam. Dieser tiefe Schmerz wurde immer weiter verdrängt
und zeigt sich jetzt in den Sitzungen als Teufel, der in der Brust der Klientin
sitzt und sie auffrißt. Im weiteren Leben der Klientin setzt sich das
Muster fort die Klientin trennte sich von ihrem ersten Mann und ließ
ihr Kind bei ihm. Als sie von einem weiteren Partner schwanger wurde riet die
Mutter zur Abtreibung, was einen tiefen Schock bei der Klientin auslöste.
Sie bekam das Kind trotzdem, aber ihr Partner starb kurze Zeit darauf. Die Klientin
fühlte sich wieder im Stich gelassen und verdrängte ihre maßlose
Wut auf den Partner, der sie mit dem Kind alleine gelassen hatte. Sie fühlte
sich eingesperrt durch ihren Sohn und entwickelte eine Todessehnsucht. In den
Sitzung nimmt sie überaus deutlich wahr, wie sie innerlich den Entschluss
fasste, sich mithilfe der Krebserkrankung aus ihrer Verantwortung als Mutter
auf legitimen Weg fort zu stehlen. Ihr wurde jeden Morgen, wenn sie den
ersten Schrei ihres Kindes hörte übel und sie hatte das tiefe Empfinden,
nie mehr aufstehen zu wollen. All diese prägenden Erfahrungen sind mit
einem tiefen Schuldgefühl gekoppelt, das Schuldgefühl ihrer Mutter,
welches sie lebenslang übernommen hatte, sowie das Schuldgefühl ihren
eigenen Kindern gegenüber. Durch das intensive Erleben ihres unterdrückten
Schmerzes bekommt die Klientin Stück für Stück wieder Zugang
zu ihrem inneren Kind und dadurch auch zu ihren beiden realen Kindern. Sie beschließt,
ab jetzt ihr Leben, sowie ihre Mutterrolle in voller Verantwortung anzunehmen.
Neben der Synergetik Therapie unterzog sich die Klientin sich dem starken Druck der Ärzte beugend - einer Nachsorgeoperation, bei der jedoch kein weiterer Befund mehr vorlag, Desweiteren nahm sie Mistelpräparate ein, die aufgrund der positiven Wirkung frühzeitig wieder abgesetzt werden konnten. Die Klientin fühlt sich nach wie vor stabil.
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