Praxislizenz Renate Eymann

3. Session

( Die Klientin hat die erste Kassette dieser Session verlegt. Die Zusammenfassung erfolgt auf der Basis meiner Notizen während der Session und der restlichen Aufzeichnung auf der 2. Kassette.)

Entspannungstext "Kristall". Ein kleines Männchen hüpft auf dem Kristall herum. Er paßt auf den Kristall auf. Er weiß aber nicht für wen er den Kristall bewacht. Die Klientin macht sich lustig über ihn, daraufhin wird der Zwerg ganz traurig. Sie nimmt ihn nicht für voll. Der Zwerg ist daraufhin ganz ratlos. Die Klientin meint, daß sich der Zwerg ganz schön viel vorgenommen hat. Auf meine Frage, ob sie das aus ihrem Leben kenne, nimmt sie der Zwerg an die Hand und führt sie weg. Er zeigt auf etwas was sie nicht sehen kann. Der Zwerg fordert die Klientin auf ihn dort rauf zu heben auf einen Felsvorsprung. Dort wird der Zwerg ganz groß. Er sagt es ist wichtig schlau zu sein, du mußt nur dein Hirn benutzen.
Der Zwerg führt sie daraufhin in die Situation wo ihr Sohn entstanden ist. Sie hat sich reinlegen lassen, denn sie selbst wollte gar kein Kind mehr. (Hier wird ein weiteres Fraktal des Mutter-Kind-Konfliktes sichtbar.) Der Zwerg schimpft mit Ihr und erklärt ihr, daß sie soviel Energie braucht um die Suppe auszulöffeln, die sie sich eingebrockt hat. Das einzig Gute sei, daß sie alles immer wieder irgendwie hinkriegt.
Im weiteren Verlauf kommt die Klientin in eine Urlaubssituation, wo sie ihren Lebensgefährten mit einem anderen Mann betrogen hat. Danach ist das Leben für sie nur noch eine einzige Hölle. Ihr Lebensgefährte hat es genossen, wenn sie gelitten hat, und er hat sie von da an klein gehalten. Im Laufe der Konfrontation wehrt sich die Klientin gegen das Leiden und schlägt mit dem Dhyando. Ihr Lebensgefährte versucht ihr dafür Schuldgefühle zu machen, das macht sie noch wütender. Sie macht ihrer ganzen aufgestauten Wut Luft. (Ich fordere Sie dabei ständig auf hinzuschauen, wenn Sie auf Ihren Lebensgefährten (Energiebild) drauf haut. Nur dadurch kann es zur Veränderung des gespeicherten Energiebildes kommen.)
Nach der intensiven Auseinandersetzung mit Ihrem Lebensgefährten, lenkt dieser ein.
Die Klientin spürt jedoch, daß mit ihm noch nicht alles bereinigt ist und sie trifft eine Vereinbarung mit ihm.
Sie geht zurück zum Kristall und stellt fest, daß der ganze Raum heller ist und hinter dem Kristall eine Tür offen steht. Der Raum ist jetzt ziemlich warm. Sie geht durch die Tür und geht eine Treppe nach oben. Sie kommt in einen Tunnel, der sehr dunkel ist. Es kommt ein Zug auf sie zu. Sie muß irgendwie nach oben klettern, oben sitzt ein Vogel, der kommt und hilft ihr. Jetzt steht sie auf dem Tunnel und zwar auf der linken Röhre. Links kommen ständig Züge und rechts nur sporadisch. Im weiteren Verlauf taucht ihr Schutzengel auf und sagt ihr sie soll mehr vertrauen haben. Im Gespräch mit dem Schutzengel taucht plötzlich der Tod auf. Der möchte mit dem Schutzengel sprechen und sagt, daß die Klientin irgendwie ihm gehört. Daraufhin setzt sich die Klientin intensiv mit dem Tod auseinander. Sie kann den Tod akzeptieren und hat auch keine Angst vor ihm, aber sie macht ihm klar, daß sie noch lange nicht bereit ist mit ihm mitzukommen. Die Klientin und der Tod einigen sich darauf, daß er zwar auch zu ihr gehört. Die Klientin macht ihm aber sehr deutlich, daß sie das sagen hat und gibt ihm einen Platz in Ihrer Innenwelt. Der Tod ist mit ihrem Vorschlag einverstanden und sitzt in einem Schaukelstuhl und raucht genüßlich sein Pfeifchen. Sowohl dem Tod als auch der Klientin geht es damit gut und beide sind mit dieser Lösung einverstanden. (Die Klärung mit dem Tod ist sehr wichtig. Durch diese Klärung kann die Klientin dann auch ganz neu entscheiden für das Leben.)
Der Tod bietet ihr daraufhin sogar seine Hilfe an. Die Klientin traut ihm aber doch nicht ganz.
Ihr Schutzengel verschwindet daraufhin. Der Zwerg vom Anfang kommt ganz aufgeregt in die Szene und sagt ihr, sie solle doch ihrem Schutzengel trauen. Der Schutzengel taucht daraufhin wieder auf und erklärt, daß er sie schließlich vor dem Zug gerettet hätte.
Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, daß der Zwerg tut was er will und für ihren Eigensinn steht. Die Klientin will ihn wegschicken. Im Folgenden wird der Klientin jedoch klar, daß der Eigensinn ganz wichtig ist für sie. Der bringt sie dazu, in brenzligen Situationen reagieren zu können. Wird die Klientin unter Druck gesetzt oder sie fühlt sich bedroht, dann reagiert sie eigensinnig und tut irgend etwas, nur um dem anderen eins auszuwischen.
Sie erkennt die Verbindung zu dem Zwerg, der auch nur tut zu was er Lust hat. Und wenn er sich gedrängt fühlt, dann schlägt er ein Schnippchen. Im weiteren Verlauf wird deutlich, daß der Zwerg sie auch zu den Ärzten so eigensinnig sein läßt und sie damit letztlich vor deren Maschinerie rettet. Die Klientin leidet jedoch auch sehr unter ihrer Sturheit. Die Klientin setzt sich im Weiteren mit dem Zwerg auseinander, damit sie nur noch in Situationen stur sein kann wo es auch angebracht ist. Der Zwerg will auch nur angenommen sein und er will sie beschützen, damit sie nicht verletzt wird.
Mit dem Eigensinn kann die Klientin auch oft ihre Mutlosigkeit überwinden.. Die Klientin möchte mehr Mut in Ihrem Leben haben. Für den Mut taucht zuerst eine Katze auf, daraus wird jedoch ein Tiger. Die Klientin schlüpft in den Tiger und spürt seine Kraft und Stärke. Der Tiger möchte frei sein. Das kann die Klientin nachvollziehen und diese Energie möchte sie auch haben. Sie möchte diese Energie leben, so wie der Tiger. Es ist der Klientin möglich den Tiger aus seinem Käfig raus zulassen und sie spürt die Energie und kann sie mit in ihre Alltagssituation nehmen. Es ist ihr nichts mehr zu viel. Die Klientin spürt wieder ihre Lebendigkeit und die Lebensfreude. Die Klientin beschließt jetzt wieder am Leben teilzunehmen und gesund zu sein. Der Zwerg ist auch viel gelassener. Denn wenn der Tiger da ist, muß er nicht mehr so eigensinnig sein. Der Schutzengel lacht und freut sich, sie endlich wieder im Leben zu sehen.
Zum Abschluß geht die Klientin noch mal in die Höhle und die ist jetzt leer. Der Kristall ist jetzt nicht mehr fest an seinem Platz sondern rollt im Raum umher. Der Kristall und auch die Höhle haben für die Klientin keine weitere Bedeutung. Sie hat alles was mit dieser Höhle in Verbindung stand erledigt.
Die Klientin bucht eine weitere Session.



Synergetik Therapie Institut
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Zuletzt aktualisiert am: 18-Dez-2002 14:19
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